Mecklenburg-Vorpommern am Nevsky Prospekt

Die Fotoausstellung über Kultur, Architektur und Wirtschaft vom Partnerbundesland der Deutschen Woche 2020, Mecklenburg-Vorpommern, wurde am 2. Oktober im Herzen St. Petersburgs eröffnet. Die Vernissage im Rahmen des Deutschlandjahres in Russland in der Malaja Sadowaja Str. organisierte die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer und das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg. 

Das Bundesland im Norden Deutschlands ist ein beliebter Erholungsort bei deutschen und ausländischen Urlaubern und Touristen. Einmalige Sandstrände, alte Burgen, zahlreiche Häfen und atemberaubende Landschaften locken jährlich etwa 7 Millionen Besucher an. Vieles verbindet Russland mit Mecklenburg-Vorpommern: ähnliche Landschaften an der Ostsee zeichnen auch das Leningrader Gebiet aus, das seit mehr als 18 Jahren eine Partnerregion von Mecklenburg-Vorpommern ist.  

Wladimir Nikitenko, der Direktor der AHK-Filiale Nordwest dankte der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern für die erfolgreiche Kooperation und betonte insbesondere die Wichtigkeit der Partnerschaften in den Bereichen Start-Ups und Digitalisierung. Deutschland ist der wichtigste Kooperationspartner für die Region und hält den dritten Platz beim Auslandshandelsvolumen. „Die AHK hat am Mittwoch die Kooperationsvereinbarung mit der Verwaltung des Leningrader Gebiets unterzeichnet und aktualisierte somit die bestehende Partnerschaft“ – erklärte Wladimir Nikitenko. 

Der Vorsitzende des Komitees für Außenbeziehungen St. Petersburg Evgeny Grigorjew wandte sich mit einem Schreiben an die Gäste der Ausstellung: „Wir schätzen die Kooperation mit unseren deutschen Partnern, welche auf Prinzipien des offenen Dialogs basiert. Trotz der schwierigen Situation, die durch die Verbreitung von COVID-19 entstanden ist, bleiben unsere Kontakte gut erhalten. Die Schließung der Außengrenzen hindert die Petersburger nicht, das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern heute kennenzulernen“.  

Die Deutsch-Russischen Beziehungen entwickeln sich unter neuen Bedingungen. So konnten die Gäste der Veranstaltung eine Videoansprache der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig während der Eröffnungszeremonie ansehen. Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung legten die Teilnehmer Blumen an die Gedenkstätte für die Mediziner, die der Corona-Pandemie zum Opfer fielen. 

Vom 2. bis 22. Oktober ist die Ausstellung in der ul. Malaja Sadowaja frei zugänglich.

Zurück