AG Immobilien und Bauwirtschaft: Fassadenbau in Russland

Die Auswärtige Sitzung der Arbeitsgruppe Immobilien und Bauwirtschaft, die am 1. November in der Filiale der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer in St. Petersburg stattfand, war dem Fassadenbau gewidmet.

Es nahmen an der Veranstaltung 50 Vertreter deutscher und russischer Unternehmen teil. Das Hauptthema der Diskussion war der Bau des Lakhta-Centers. Die Sprecher berichteten von ihren Arbeitserfahrungen mit diesem Projekt.

Andrej Danilin, Vertreter der Firma „Josef Gartner“, dem Marktführer für Fassadentechnologien, sprach über die Lösungen des Unternehmens im Bereich lichtdurchlässiger Konstruktionen. Er fügte hinzu, dass Fotos von der Fassade des höchsten Gebäudes Europas zeigen wie leicht und anmutig der Wolkenkratzer durch die Verglasung von „Josef Gartner“ aussieht. Wie man die Parameter der Sonneneinstrahlung und des Mikroklimas im Gebäude modelliert und welche monetären Vorteile das dem Kunden bringen kann - erzählte Ewgenij Teslja vom „Bureau of Technics“. Das Programm wurde von Wadim Schkolnikow, einem Vertreter der Firma Rheinzink, mit seinem Vortrag über die Verwendung von modernen Titan-Zink-Materialien und die Vielfalt der zu produzierenden Erzeugnisse fortgesetzt.

Die Sitzung wurde vom Kunstkritiker Wladimir Frolow abgeschlossen, der die Teilnehmer in die Architekturtheorie einführte. Er beschrieb die modernen Trends in der Fassadenarchitektur, erklärte den Ursprung des Begriffs "Supereklektik" und beschrieb wie dieser Stil es ermöglicht den historischen Prototyp eines Gebäudes auf einer modernen technischen Basis wieder zu erzeugen. Am Ende des Treffens besuchten die Teilnehmer den berühmten Turm von Gazprom.

Zurück